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von Thomy,08.12.2007
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Rollenspiel – Was ist das überhaupt?


Bevor ich mit dem eigentlichen Artikel beginne möchte ich klarstellen, dass es viele Vorurteile gegenüber uns Rollenspielern gibt. Als Beispiel nenne ich mal den Vorwurf der Realitätsflucht. Für manche mag das zutreffen, aber für längst nicht alle!
Um einen kurzen Einblick in die große und faszinierende Welt der Rollenspiele zu geben, habe ich diese Übersicht erstellt. Als Vorlage diente mir der benachbarte Artikel bei Wikipedia.de

Rollenspiel kommt aus dem Englischen von Role Playing Game (kurz RPG).
Das Rollenspiel beginnt bereits im Kleinstalter und ist dadurch schnell ausgeprägt.
Im Rollenspiel übernehmen Spieler die Rolle eines virtuellen / fiktiven Charakters in einer Fantasiewelt und bestreiten Abenteuer. Dabei wird meist in mittelalterlichen Welten gespielt oder auch in Gegenwart und Zukunftsszenarien. Beim Rollenspiel spielt die eigene Fantasie eine große Rolle. Sie wird aber durch ein Regelwerk eingegrenzt. Meist gibt es einen Spielleiter.

Es gibt verschiedene Arten von Rollenspielen. Im Groben wird in 2 Teile unterschieden reglementierte und spontane Rollenspiele.

Spontane Rollenspiele:

Spontane Rollenspiele, werden, wie der Name schon sagt spontan entschieden und auch so gespielt. Es gilt kein Regelwerk, sondern es wird mit Hilfe der Fantasie gespielt.
Bei Kindern die beliebteste Art des Rollenspiels. Bekannte „spontane“ Rollenspiele sind zum Beispiel Mutter-Vater-Kind, Räuber und Gendarm oder Cowboy und Indianer. Dabei wird auch häufig Spielzeug / bestimmte Gegenstände eingesetzt. Dabei spielen Kaufläden, Spielzeugküchen und sogar Stöcke und Plastik-Schwerter eine große Rolle. Ebenfalls bekannt sind hierbei Spielzeugwelten wie Lego oder Playmobil.

Reglementierte Rollenspiele:

Reglementierte Rollenspiele sind Spiele, in denen die Spieler festen Spielregeln, Spielplänen oder Drehbüchern folgen und sich bestimmter Spielmittel bedienen. Dazu gehören im weitesten Sinne alle Spieltypen, die wiederholt nach festen Regeln gespielt werden. Hier gibt es oft ein umfassendes Talent- oder Fertigkeitensystem. Die Charaktere der Spieler besitzen Werte wie Stärke, Geschicklichkeit, Charisma oder Intelligenz und auf den Werten basierende Talente wie Reiten, Überreden oder Schlösser knacken. Durch das Bestehen von Abenteuern erhalten die Spieler dann Erfahrungspunkte, die für Verbesserungen dieser Charakterwerte eingesetzt werden.

Dann wird noch zwischen den Spielweisen unterschieden:

Pen & Paper Rollenspiele:

Die meisten Pen-&-Paper-Rollenspiele verwenden ein umfangreiches Regelwerk, das mit einfacher Mathematik und Würfeln arbeitet. Pen-&-Paper-Rollenspiele verwenden meistens ein umfangreiches Regelwerk, das mit einfacher Mathematik und Würfeln arbeitet. Meistens übernimmt ein Spieler die Rolle des Spielleiters; er beschreibt die Umgebung, die Reaktion der Umwelt auf Aktionen der Spieler und schlüpft in die Rolle von Gegnern oder Freunden der Gruppe. Er überlegt sich im Vorfeld Abenteuer, die die Spielergruppe bestehen muss. Außerdem sorgt er dafür, dass die Spielregeln eingehalten werden. Entscheidungen, z. B. der Ausgang eines Kampfes, werden durch Verrechnen verschiedener Parameter der Kontrahenten, wie z. B. Stärke oder Rüstungswert und des Würfelergebnisses als Zufallselement herbei geführt.
Bekannte Pen&Paper-Rollenspiele deutschlandweit sowie international: Das Schwarze Auge (DSA) und Dungeons & Dragons (D&D). In Spielbüchern gibt es verschiedene Abschnitte, an denen der Spieler Entscheidungen treffen muss (Klassisch: Gut & Böse, aber auch modernere Ideen kommen zum Einsatz). Diese Entscheidungen bringen ihn dann voran, also zu weiteren Abschnitten. Dadurch kommen verschiedene Handlungen zustande.
Siehe auch: Pen & Paper (Artikel noch in Arbeit)

Live-Rollenspiele (Liva Action Role Playing = LARP):

Beim LARP werden die Spielfiguren physisch dargestellt, man stellt seine Spielfigur also selbst dar. Es wird im Allgemeinen als eine Art Misch aus Pen & Paper und Improvisationstheater bezeichnet, wobei Letzteres wohl am treffendsten ist. Die Szenarien / die Spielwelten werden an bestimmten Orten oder auch Treffpunkten dargestellt. Dafür gibt es so genannte LARP-Con’s. Die Charaktere sind kostümiert (Kutten, Roben, Gewänder, Rüstungen) und bewaffnet (Schwerter, Dolche, Äxte, Hämmer, Pfeil und Bogen). Die Ausrüstung kann man in bestimmten Läden oder Internetshops käuflich erwerben. Dabei werden nicht etwa höchstgefährliche Waffen verkauft, sondern eine Art Polster-Waffen. Die Kämpfe sollen möglichst realistisch aussehen, aber ungefährlich bleiben. Veranstaltet werden solche Cons von Privatleuten oder speziellen Vereinen / Spielergruppen. Der Spielleiter / Spielleitung legt das Regelwerk fest sowie die Handlung und bestimmte „Quests“ (Aufgaben). Für die Erfüllung dieser Quests gibt es Belohnungen wie Erfahrungspunkte (Steigerung der Kampf-Werte) und Gold (Fantasiewährung, die vorher ebenfalls festgelegt wird) oder auch spezieller Gegenstände. Die Handlung wird durch Requisiten und vorbereitete Helfer präsentiert. Die Spielercharaktere sollen mit den Helfern interagieren und z. B. durch Rätsel, Spionage, Kämpfe oder Mutproben die Spielhandlung zum Abschluss bringen. Normalerweise gibt es kein definiertes Spielziel, der Spaß am Darstellen der Figuren ist das eigentliche Ziel.
Siehe auch: LARP (Artikel noch in Arbeit)

Computer-Rollenspiele:

Computer-Rollenspiele werden in der heutigen Zeit einfach nur noch als RPG´s bezeichnet, aber die eigentliche Abkürzung heißt CRPG (Computer Role Playing Game). Diese wird aber nur noch selten verwendet. Als Spielregeln dienen Pen & Paper Vorlagen wie D&D und DSA oder aber völlig eigens entwickelte Regelwerke. Auch hier wird wieder zwischen verschiedenen Arten gewählt: Chatrollenspiele, Forenrollenspiele (BBRs), E-Mail-Rollenspiele (PBeM), Multi User Dungeon (MUDs) und MMORPGs (Massive Multiplayer Online Roleplaying Game = Online-Rollenspiele). Es kann sowohl über den lokalen PC sowie über Internet gespielt werden, wobei manche „Arten“ nur über das Internet spielbar sind.
In Online-Rollenspielen gibt es bestimmte Spiele-Server oder auch Rollenspielserver, dort herrscht eine eigene Währung, eigene Rohstoffe und Händlerpreise usw.
Auch hier gilt wieder das Steigern von Charakterwerten (Attributpunkten) und das erlernen von Fertigkeiten (Skills). Der Trend der Computer-Rollenspiele geht klar in die komplexere Richtung, nicht mehr zu vergleichen mit den Anfängen das CRPGs, wo alles noch ein wenig simpler war. Die Storys, die Handelssysteme, der Charakteraufbau und die Entscheidungsfreiheiten werden zwar komplexer und sollen den Spieler mehr Freiraum lassen, aber dennoch gibt man dem Spieler die Chance ihre Entscheidungen rückgängig zu machen, um so auch Anfängern einen besseren Einstieg zu ermöglichen.
Siehe auch: Computer-Rollenspiele (Artikel noch in Arbeit)

Unterscheidung zwischen Genres / Szenarien:
• Fantasy
• Horror
• Science Fiction
• Western
• Anime
• Steampunks
• Mischungen mehrerer Genres (=Crossover)
• Darstellung der Genres nebeneinander (=Multiversen)

© Thomy Dämmrich




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